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AIDS-Waisenhaus in Simbabwe

Aus meinem Tagebuch:

Beissender Uringeruch schlägt mir entgegen, als ich das erste Mal das Waisen-
haus St. Augustin betrete. Hier leben also z.Zt. 48 Kinder, aber kann man das Leben nennen?!

Ein Blick aus den Augen der Kinder...


Hilfe direkt vor Ort
Zu Besuch im R.G.-Mugabe-Waisenhaus in Mutare/Simbabwe.

Wir, Klaus und Toni aus Rotenburg an der Fulda, waren vom 01.11.11 bis zum 10.12.2011 im R.G.-Mugabe-Waisenhaus in Mutare, einer mittelgrossen Stadt im Westen Simbabwes.

Diese Einrichtung wird von der hiesigen anglikanischen Kirche geleitet und uenterstuetzt und ist ein Teil der Mission "St. Augustins". Diese Mission enthaelt ebenfalls eine Schule, ein kleines Krankenhaus und eine Missionskirche.

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Helfen ohne Umwege
Kinder waren überwältigt

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AIDS-Waisenhaus in Simbabwe

Simbabwe

Ein Land in der Krise! Ökonomisch und humanitär. Rasante Inflation und Lebensmittelknappheit, hohe Ausgaben, Dürre, HIV/Aids.

Die Zahlen sprechen von 1,3 Mio. Halb- und Vollwaisen...


Als wir zum ersten Mal das Waisenhaus besucht haben war dies wie der Eintritt in eine voellig andere Welt, die wir in dieser Form vorher noch nicht gesehen haben. Ein Haufen spielender Kinder aus jeder Altersgruppe, die unter einfachsten Bedingungen Leben und trotzdem ein ungewohnt hohes Mass an Lebensfreude ausstrahlen. Der erste Eindruck war etwas bedrueckend, denn die etwas triste und runtergekommene Umgebung, gepaart mit so vielen unbekannten Menschen von denen wir scheinbar so weit entfernt sind wirkte ernuechternd. Wir sind schliesslich mit dem Ziel nach Simbabwe gereist anzupacken und zu helfen.

Dieser Gedanke war in diesem Moment vollkommen verschwunden und durch einen Anderen ersetzt worden: Wie sollen wir nur sechs Wochen hier leben und dabei auch noch produktiv sein? Jedoch nach einigen Stunden haben wir die Kindern bereits kennen gelernt, ein wenig rumgealbert und sind schon ein wenig "warm" miteinander geworden. So stellt sich also heraus, dass diese scheinbar so fremden Menschen sehr liebenswert und freundlich sind und dass man durchaus Gemeinsamkeiten hat und vor allem auch voneinander lernen kann. Diese Tatsache hat sich waehrend der ersten drei bis vier Tage immer mehr verstaerkt, womit der erste Zweifel schonmal aus dem Weg gerauemt war. An die ungewohnte Umgebung, die absolute Schlicht oder -Einfachkeit und diese gewisse Tristesse haben wir uns eher im Unterbewusstsein gewoehnt. So stoerten uns zum Beispiel die Kakerlaken in unserem Zimmer nicht mehr, sporadische Stromausfaelle oder Wasserengpaesse wurden hingenommen und das Essen mit den Fingern in unhygenischer Umgebung wurde zur Normalitaet.

Nach dieser Eingewoehnungsphase konnten wir nun also beginnen Hand an zu legen, denn in den ersten Tagen sind uns mehr und mehr Ideen gekommen, was verbessert oder einfach nur verschoenert werden koennte. Als erstes hatten wir es uns nun zur Aufgabe gemacht die trostlos wirkenden Essens und -Aufenthaltsraeume zu streichen und mit Bildern der Kinder zu schmuecken. Dazu brauchten wir natuerlich Materialien, die, wie sich herausstellte, nicht so einfach zu beschaffen waren, wie der Deutsche es gewohnt ist. Entweder war es sehr schwierig bestimmte Dinge, wenn auch nur Kleinigkeiten, zu bekommen oder teilweise horrenden Preise zwangen uns eine Alternativloesung zu suchen.

Das Streichen und Verschoenern der Raeume war dann widerrum sehr spassig, denn wir hatten die tatkraeftige Unterstuetzung der Kinder und das Ergebnis sorgte fuer grosse Freude und Zufriedenheit.

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Ein weiterer Punkt war die fehlende Privatsphaere der Jungs, denn jegliche Art von persoenlichem Besitz wird hier als Algemeingut betrachtet, was zur Folge hat, dass die Gegenstaende frueher oder spaeter verschwinden. Um diesen Missstand einigermassen in den Griff zu bekommen hatten wir uns ueberlegt Schliessfaecher fuer jeden zu bauen. Um dafuer das noetige Material zu bekommen mussten wir erneut einen Irrgarten von nicht nachvollziehbaren Formalitaeten druchlaufen. Als wir dann alles hatten, galt es nur noch mit den einfach Werkzeugen zurecht zu kommen. Alles zusammen gezimmert, haben wir jedes Fach mit einem Schloss und einem persoenlichem Bild versehen und jeden einen Schluessel ausgehaendigt.

In den folgenden Tagen konnten wir feststellen, dass die Neuerung gut angenommen wurde, wenn auch Einige Probleme hatten, auf ihre Schluessel und die damit verbundene Verantwortung acht zu geben. In der letzten Woche bauten wir dann noch einen Meerschweinchenkaefig fuer zwei der Jungs, die ihre Haustiere vorher eher provisorisch in einer alten Holzkiste aufbewahrten. Den Rest der Zeit haben Spiele, wie Uno oder Dame mit den Junge gespielt, wobei uns immer wieder aufgefallen ist, dass diese Jungs spielerisch, intelektuell und kuenstlerisch einiges zu bieten habe, jedoch total unterfordert sind.

Oft haben wir auch Wanderungen auf die umliegenden Berge unternommen, bei denn man keinen besseren Guide haben kann als diese Jungs. Sie haben uns zum Beispiel Dinge erklaert, essbare Fruechte gezeigt und uns auf Tiere aufmerksam gemacht, die wir glatt uebersehen haetten. Wenn wir zu faul waren groessere Dinge zu unternemen sind wir einfach zu unserer Lieblingsstelle, den Wasserfaellen, gegangen, wo wir gebadet oder uns einfach in die Sonne gelegt haben. Abschliessend, haben wir eine kleine Grillparty im nahegelegenen Nationalpark organisiert. Wir hatten Glueck, die Kinder haben dort zum ersten Mal Elefanten und ein Krokodil zu Gesicht bekommen, was den Nachmittag zu etwas Besonderem gemacht hat.

Fazit: Unsere anfaenglichen Zweifel wurden total ueber den Haufen geworfen. Wir haben die wilde Truppe, die in Deutschland wahrscheinlich jeden Kindergarten dem Erdboden gleich machen wuerde, total lieb gewonnen und in unser Herz geschlossen.

Umso trauriger die Tatsache, dass diese Jungs vom Schicksal benachteiligt wurden. Deshalb ist es wichtig solche Menschen sich nicht selbst zu ueberlassen, sie zu unterstuetzen und zu foerdern.

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Bericht von Klaus und Toni

Zu Besuch im R.G.-Mugabe-Waisenhaus in Mutare/Simbabwe.

Wir, Klaus und Toni aus Rotenburg an der Fulda, waren vom 01.11.11 bis zum 10.12.2011 im R.G.-Mugabe-Waisenhaus in Mutare
Wir, Klaus und Toni aus Rotenburg an der Fulda, waren vom 01.11.11 bis zum 10.12.2011 im R.G.-Mugabe-Waisenhaus in Mutare

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Sie nähen für die Waisen

Nähen für den guten Zweck.

Über ihr gelungenes Werk, das für einen guten Zweck verlost wird, freuen sich die Quasselquilter
Über ihr gelungenes Werk, das für einen guten Zweck verlost wird, freuen sich die Quasselquilter.

Artikel auf HNA Online lesen

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Sie helfen im Waisenhaus

Wenn alles läuft wie geplant, dann werden Toni und Klaus am Montag um kurz vor 14 Uhr aus dem Flieger steigen und das Rollfeld des Flughafens von Harare betreten.

Vielen vielen Dank für die wunderbare Musik und die großzügige Spende!
Toni Gerlach und Klaus Hartwig werden sich für zwei Monate in den Dienst eines Waisenhauses stellen.

Artikel auf HNA Online lesen

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Helfen ohne Umwege

Herzlichen Dank an David, Jonas und Felix Gerlach für eine grossartige Spende in Höhe von 2040 Euro an WuWiS!

Bei 2 wundervollen Akustik-Konzerten in der Galerie in Rotenburg wurden statt Eintritt Spenden entgegengenommen! Das Geld wird zu 100% an unsere Projekte in Simbabwe weitergeleitet!

Vielen vielen Dank für die wunderbare Musik und die großzügige Spende!
Vielen vielen Dank für die wunderbare Musik und die großzügige Spende! Tolles Engagement!

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xplace Weihnachtsspende

Die xplace GmbH verzichtet auf Weihnachtsgeschenke der üblichen Art an Kunden, Partner und Lieferanten und spendet stattdessen jeweils 5.000,- Euro einem wohltätigen Zweck.

Die Mitarbeiter der xplace GmbH konnten dabei per Abstimmung darüber entscheiden, welche karitativen Projekte gefördert werden sollen . Dabei ging der Verein WuWiS e.V. und die Bürgerstiftung Göttingen als Sieger der Wahl hervor.

Wir sagen Danke Danke Danke!

Weitere Informationen zu xplace
Direktlink www.xplace.de

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Helfen ohne Umwege

Martina Köbberich vom Verein Wuwis reist für fünf Wochen nach Simbabwe

Artikel auf www.hna.de

Ein Koffer voller Hilfe. Foto Düsterhöft HNA
Foto Düsterhöft HNA

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Kinder waren überwältigt

Martina Köbberich war in Simbabwe und berichtet von ihren Erlebnissen.

Artikel auf www.hna.de

Kinder waren überwältigt

Impressionen

Benefizkonzert am 27. September in der Stadthalle Bad Hersfeld
Viel Freude beim Hören

Aktueller Flyer

Hier können Sie den aktuellen WuWiS Flyer, mit vielen weiteren Information herunterladen!

Bericht

Bericht für WUWIS Jahreshaupt-
versammlung September 2009
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· www.the-mixed-melodies.de
· www.jugendchor-conbrio.de
· www.nurblech.de
· www.bigband-landeck.de


Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Kindern, Eltern, Musikern
und Sponsoren für Ihre Unterstützung herzlich bedanken!